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Überblick
Zweck: Bereitstellen von SAP NetWeaver-basierten Anwendungen auf Azure Virtual Machines Scope: VM-Bereitstellung, Konfiguration und Problembehandlung für SAP-Workloads Zielgruppe: IT-Administratoren, die SAP auf Azure-Voraussetzungen bereitstellen: Planungsphase muss zuerst abgeschlossen werden - siehe Planung und Implementierung von virtuellen Azure-Computern für SAP NetWeaver
Mit virtuellen Azure-Computern können Organisationen SAP-Anwendungen mit minimalen Beschaffungszyklen bereitstellen und gleichzeitig Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit erweitern. Dieses Handbuch behandelt Bereitstellungsschritte, alternative Bereitstellungsoptionen und Problembehandlung für SAP-Anwendungen auf Azure-VMs.
Schlüsselterminologie
- SAP NetWeaver: SAP Technologieplattform für die Erstellung und Integration von SAP-Anwendungen
- SAPS: SAP Application Performance Standard - Maßeinheit für SAP-Systemleistung
- CTS: SAP Correction and Transport System - Verwaltet Softwareänderungen
- VM-Agent: Azure Virtual Machine Agent – bietet VM-Verwaltungsfunktionen
- DBMS: Datenbankverwaltungssystem
- Standortübergreifend: Hybridbereitstellung, die lokale und Azure-Ressourcen verbindet
Voraussetzungen-Matrix
Voraussetzungen für die Umgebung
| Komponente | Anforderung | Einzelheiten |
|---|---|---|
| Lokaler Verwaltungscomputer | Windows 10+ ODER Linux mit Azure CLI | Für die VM-Verwaltung über PowerShell/Azure CLI |
| Internetverbindung | Erforderlich | Für Tooldownloads, VM-Agent und Azure-Erweiterung für SAP |
| Azure-Abonnement | Aktives Azure-Konto | Erforderlich für alle Azure-Ressourcen |
| Netzwerkplanung | Abgeschlossener Topologieentwurf | Virtuelle Netzwerke müssen vor der Bereitstellung konfiguriert werden |
SAP-Größenanpassungsanforderungen
Eingabeanforderungen:
- Projizierte SAP-Workload (SAP Quick Sizer-Tool verwenden)
- SAPS-Nummernanforderungen
- Geschätzte CPU-Ressource und Arbeitsspeicherverbrauch
- Erforderliche E/A-Vorgänge pro Sekunde
- Netzwerkbandbreitenanforderungen (VM-to-VM und lokale Konnektivität)
Azure-Architekturdefinition
Muss vor der Bereitstellung definiert werden:
- Auswahl von Azure Managed Disks
- Virtuelles Netzwerk und Subnetzkonfiguration
- Ressourcengruppenzuordnung
- Auswahl von Azure-Regionen
- Azure-Verfügbarkeitszonen (falls zutreffend)
- SAP-Konfigurationsebene (zwei- oder dreistufige)
- VM-Größen und zusätzliche Datenträgeranforderungen
- SAP CTS-Konfiguration
SAP-Ressourcenanforderungen
Kritische SAP-Hinweise nach Kategorie
VM-Größe und -Unterstützung:
- SAP-Hinweis 1928533: Azure VM-Größen, Kapazitätsinformationen, unterstützte SAP-Software/OS/Datenbankkombinationen, erforderliche SAP-Kernelversionen
Bereitstellungsvoraussetzungen:
- SAP-Hinweis 2015553: Voraussetzungen für SAP-unterstützte Bereitstellungen in Azure
Überwachung und Agenten:
- SAP-Hinweis 2178632: Überwachen von Metriken für SAP in Azure
- SAP-Hinweis 1409604: SAP Host Agent-Version für Windows
- SAP-Hinweis 2191498: SAP Host Agent-Version für Linux
- SAP-Hinweis 1999351: Azure-Erweiterung für SAP-Problembehandlung
Betriebssystemspezifisch:
- SAP-Hinweis 2243692: SAP-Lizenzierung unter Linux
- SAP Hinweis 2578899: SUSE Linux Enterprise Server 15 Informationen
- SAP-Hinweis 3108316: Red Hat Enterprise Linux 9.x-Informationen
- SAP-Hinweis 3399081: Informationen zu Oracle Linux 9.x
- SAP-Hinweis 1597355: Linux-Swap-Space-Informationen
Zusätzliche Ressourcen
SAP Community-Ressourcen:
- SAP auf Azure SCN-Seite: Neuigkeiten und Ressourcen
- SAP Community WIKI: Erforderliche SAP-Hinweise für Linux
Integration von Azure-Tools:
- Azure PowerShell: SAP-spezifische PowerShell-Cmdlets
- Azure CLI: SAP-spezifische Azure CLI-Befehle
Bereitstellungsszenarien
Szenario-Entscheidungsmatrix
| Scenario | Quelle | Anwendungsfall | VM-Agent-Status | Kompliziertheit |
|---|---|---|---|---|
| Szenario 1 | Azure Marketplace | Standardmäßige Betriebssystembereitstellung | Automatisch installiert | Low |
| Szenario 2 | Benutzerdefiniertes/generalisiertes Bild | Standardisierte Bereitstellungen | Automatisch installiert | Mittelstufe |
| Szenario 3 | Nicht generalisierte VHD | Migration per Lift & Shift | Manuelle Installation | High |
Szenario 1: Azure Marketplace-Bereitstellung
Kontext: Bereitstellen von VM mithilfe von Microsoft- oder Drittanbieterimages aus Azure Marketplace-Imagetypen: Windows Server, Linux-Verteilungen, DBMS-eingeschlossene Images (z. B. SQL Server)- VM-Agent: Automatisch installierte DBMS-Referenz: Azure Virtual Machines DBMS-Bereitstellung für SAP NetWeaver
Implementierungsmethoden
Methode 1: Bereitstellung des Azure-Portals
Prozessfluss:
- Navigieren Sie zum Azure-Portal → Erstellen von Ressourcen → virtuellen Computer
- Wählen Sie den Betriebssystemtyp aus (Windows Server 2025+, SLES 15+, RHEL 9.4+, Oracle Linux 9.x+)
- Konfigurieren des Bereitstellungsmodells (Ressourcen-Manager)
- Vollständige assistentengeführte Konfiguration
Wichtige Konfigurationsbereiche:
Grundlegende Konfiguration:
- VM-Name und Ressourcenidentifikation
- VM-Datenträgertyp (Sowohl für Betriebssystem- als auch für Datenfestplatten wird Premium-Speicher empfohlen)
- Authentifizierung (Benutzername/Kennwort für Windows, ÖFFENTLICHER SSH-Schlüssel für Linux)
- Abonnement- und Ressourcengruppenzuordnung
- Standortauswahl (muss am virtuellen Netzwerkstandort ausgerichtet werden)
Größenkonfiguration:
- Anforderung: Muss Premium Storage für optimale Leistung unterstützen
- Referenz: SAP Hinweis 1928533 für unterstützte VM-Typen
- Zusätzliche Informationen: Azure Storage für SAP-Workloads
Einstellungskonfiguration:
Storage:
├── Disk Type: Premium Storage (recommended)
├── Managed Disks: Yes (recommended)
└── Storage Account: Select existing or create new
Network:
├── Virtual Network: Connect to existing network for hybrid connectivity
├── Subnet: Select appropriate subnet
├── Public IP: Configure as needed
└── Network Security Group: Configure traffic rules
Extensions:
├── Installation: Not required during initial deployment
└── SAP Extensions: Install post-deployment (see post-deployment steps)
High Availability:
├── Options: Virtual Machine Scale Set, Availability Zone, or Availability Set
├── Recommendation: Azure Availability Zones in VM Scale Sets
└── Reference: [Deployment options](./sap-high-availability-architecture-scenarios.md#comparison-of-different-deployment-types-for-sap-workload)
Monitoring:
├── Boot Diagnostics: Can be disabled
└── Guest OS Diagnostics: Can be disabled
Methode 2: Vorlagenbasierte Bereitstellung
Vorlagen-Repository: Azure-Schnellstartvorlagen
Verfügbare Vorlagen:
Zweistufige Konfiguration:
- [Standard-VM-Vorlage][sap-templates-2-tier-marketplace-image]: Bereitstellung einer einzelnen VM
- [Vorlage für Managed Disks][sap-templates-2-tier-marketplace-image-md]: Eine einzelne VM mit Managed Disks
Drei-Schicht-Konfiguration:
- [Multi-VM-Vorlage][sap-templates-3-tier-marketplace-image]: Mehrere VM-Bereitstellung
- [Managed Disks – Multi-VM-Vorlage][sap-templates-3-tier-marketplace-image-md]: Mehrere VMs mit Managed Disks
Vorlagenparameter:
Grundlegende Parameter:
- Auswahl von Abonnement- und Ressourcengruppen
- Speicherort (verwendet den Speicherort der vorhandenen Ressourcengruppe, wenn ausgewählt)
SAP-Spezifische Parameter:
- SAP System ID (SID): Eindeutiger Bezeichner für SAP-System
- Betriebssystemtyp: Auswahl von Windows oder Linux
- SAP-Systemgröße: SAPS-Nummer (beraten Sie sich mit einem SAP-Technologiepartner, falls unbekannt)
- Systemverfügbarkeit (nur dreistufige): Standard- oder HA-Konfiguration
Speicherparameter:
- Speichertyp: Premium Storage/Premium Storage v2 empfohlen für größere Systeme
- Referenzen:
Netzwerkparameter:
- Subnetzkonfiguration: Neue oder vorhandene Subnetzauswahl
-
Subnetz-ID-Format:
/subscriptions/<subscription-id>/resourceGroups/<rg-name>/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/<vnet-name>/subnets/<subnet-name>
Konfigurationsschritte nach der Bereitstellung
Schritt 1: Proxykonfiguration(falls erforderlich)
- Bedingung: Standortübergreifende Konnektivität über VPN oder ExpressRoute
- Zweck: Aktivieren des Internetzugriffs für VM-Erweiterungen und SAP-Host-Agent
- Referenz: Konfigurieren des Proxys
Schritt 2: Domänenintegration(nur Windows)
- Bedingung: Standortübergreifende Active Directory/DNS-Integration
- Prozess: Verbinden eines virtuellen Computers mit einer lokalen Domäne
- Referenz: VM einer Domäne beitreten
Schritt 3: Azure-Erweiterung für SAP-Konfiguration
- Zweck: Aktivieren der SAP-Unterstützung für Azure-Umgebung
- Prozess: Installieren und Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP
- Referenz: Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP
Schritt 4: SAP-Softwareinstallation
- Ansatz: Befolgen Sie dieselben Richtlinien wie die lokale Installation
-
Medienspeicheroptionen:
- Azure-VHDs oder verwaltete Datenträger
- Azure VM als Dateiserver
- Standortübergreifende Installationsfreigaben
Szenario 2: Benutzerdefinierte Imagebereitstellung
Kontext: Bereitstellen eines virtuellen Computers mit benutzerdefiniertem BETRIEBSSYSTEM-/DBMS-VM-Image für standardisierte Bereitstellungen Anwendungsfall: Organisationen mit bestimmten Patchanforderungen oder standardisierten Konfigurationen Imagevorbereitung: Verschiedene Prozesse für Linux und Windows
Anforderungen an die Bildvorbereitung
Vorbereitung von Windows-Images:
- Tool: sysprep
- Zweck: Abstrakte Windows-Einstellungen (SID, Hostname) für die erneute Bereitstellung
Vorbereitung von Linux-Images:
-
Tool:
waagent -deprovision - Zweck: Abstrakte Linux-Einstellungen für mehrere VM-Bereitstellungen
- Referenzen:
Datenbankinhaltsstrategie
Optionen für die Datenbankeinrichtung:
- SAP Software Provisioning Manager: Installieren des neuen SAP-Systems mit Datenbanksicherungswiederherstellung
- Direkte Azure Storage-Wiederherstellung: Wiederherstellen der Datenbanksicherung direkt von Azure Storage aus (sofern von DBMS unterstützt)
- System-Rename-Verfahren: Bestehendes lokales SAP-System mit dem SAP Software Provisioning Manager (SAP-Hinweis 1619720) anpassen
Implementierungsmethoden
Methode 1: Azure-Portal mit verwaltetem Datenträgerimage
Erforderliche Komponenten:
- Verwaltetes Datenträgerimage verfügbar
- Referenz: Erfassen von verwalteten Bildern
Prozess:
- Navigieren sie zu Azure-Portal → Images
- Wählen Sie verwaltetes Festplattenabbild → VM erstellen
- Befolgen Sie den Konfigurations-Assistenten (dieselben Parameter wie Szenario 1)
Methode 2: Vorlagenbereitstellung
Verfügbare Vorlagen:
- [Zweistufiges Benutzerimage][sap-templates-2-tier-user-image]: Einzel-VM-Bereitstellung
- [Zweistufiges Managed Disk-Image][sap-templates-2-tier-user-image-md]: Einzelne VM mit Managed Disks
- [Dreischichtbenutzerbild][sap-templates-3-tier-user-image]: Multi-VM-Bereitstellung
- [Dreistufiges Managed Disk-Image][sap-templates-3-tier-user-image-md]: Multi-VM mit Managed Disks
Zusätzliche Vorlagenparameter:
- VHD-URI des Benutzerimages (Vorlage für nicht verwaltete Datenträger): Speicherort des privaten Betriebssystemimages
- Benutzerimage-Speicherkonto (nicht verwaltete Datenträgervorlage): Speicherkonto für benutzerdefiniertes Betriebssystemimage
- userImageId (Vorlage für verwaltete Datenträger): Bezeichner für Managed Disk-Image
Anforderungen nach der Bereitstellung
VM-Agent-Installation(nur Linux):
- Anforderung: VM-Agent muss im Benutzerimage vorinstalliert sein
- Fehlerbedingung: Fehler bei der Vorlagenbereitstellung ohne VM-Agent
- Referenz: Herunterladen, Installieren und Aktivieren des Azure VM-Agents
Zusätzliche Konfigurationsschritte: Identisch mit Szenario 1 (Proxy, Domänenbeitritt, Azure-Erweiterung für SAP)
Szenario 3: Nicht generalisierte VHD-Migration
Kontext: Verschieben Sie ein spezifisches SAP-System von der lokalen Bereitstellung zu Azure mit einem nicht generalisierten VHD. Use Case: Lift-and-Shift-Migration, wobei die vorhandene Konfiguration erhalten bleibt. Hauptmerkmal: Beibehaltung von Hostname, SAP SID und Benutzerkonten. VM-Agentenstatus: Manuelle Installation erforderlich.
Migrationsprozess
Datenmigration:
- Hochladen von VHD mit Betriebssystem-, SAP-Binärdateien und DBMS-Binärdateien
- Hochladen von VHDs mit Daten- und Protokolldateien
- Planungsreferenz: Planung und Implementierung von virtuellen Azure-Computern für SAP NetWeaver
Optionen zur Bereitstellung von Vorlagen:
- [Vorlage für zweistufige Betriebssystemdatenträger][sap-templates-2-tier-os-disk]: Bereitstellung einzelner virtueller Maschine
- [Vorlage für zweistufige verwaltete Datenträger][sap-templates-2-tier-os-disk-md]: Einzelne VM mit verwaltetem Datenträger
Vorlagenparameter:
- VHD-URI des Betriebssystemdatenträgers (nicht verwalteter Datenträger): Speicherort des privaten Betriebssystemdatenträgers
- Verwaltete Datenträger-ID des Betriebssystems (verwalteter Datenträger): Bezeichner des verwalteten Datenträgers des Betriebssystems
- Formatierung:
/subscriptions/<subscription-id>/resourceGroups/<rg-name>/providers/Microsoft.Compute/disks/<disk-name>
Manuelle Installationsanforderungen
VM-Agent-Installation:
- Anforderung: Muss vor der Bereitstellung auf dem Betriebssystemdatenträger installiert sein
- Alternative: Installieren nach der Bereitstellung, wenn keine Vorlagen verwendet werden
- Referenz: Herunterladen, Installieren und Aktivieren des Azure VM-Agents
Schritte nach der Bereitstellung: Identisch mit vorherigen Szenarien (Domänenbeitritt, Proxy, Azure-Erweiterung für SAP)
Detaillierte Konfigurationsaufgaben
Domänenintegration (nur Windows)
Anwendbarkeit: Lokale Szenarien mit Active Directory/DNS-Erweiterung auf Azure-Anforderungen: Zusätzliche Softwareinstallation (Antischadsoftware, Sicherung, Überwachung)
Überlegungen zur Proxykonfiguration:
- Bereich: Windows-Systemkonto (Lokales Konto S-1-5-18)
- Methode: Domänengruppenrichtlinie (empfohlen für konsistente Anwendung)
VM-Agent-Verwaltung
Szenarien für die automatische Installation
- Azure Marketplace-Bereitstellungen: VM-Agent vorinstalliert
- Generalisierte benutzerdefinierte Images: Der VM-Agent ist in der Image-Vorbereitung enthalten
Manuelle Installationsszenarien
- Nicht generalisierte Images: Erfordert manuelle Installation
- Migrationsszenarien: Installieren während oder nach der Migration
Installationsprozess
Windows-Installation:
- Herunterladen des Installationsprogramms für Azure VM Agent
- Verbinden über RDP mit bereitgestellter VM
- Übertragen und Ausführen eines MSI-Installationsprogramms
- Proxykonfiguration: Stellen Sie sicher, dass das lokale Systemkonto (S-1-5-18) über die richtigen Proxyeinstellungen verfügt.
Linux-Installation:
SUSE Linux Enterprise Server:
sudo zypper install WALinuxAgent
Red Hat Enterprise Linux/Oracle Linux:
sudo yum install WALinuxAgent
Agentupdates: Automatische Updates (kein VM-Neustart erforderlich)
Aktualisierungsprozess
- Linux-Agent-Updates: Aktualisieren des Azure Linux-Agents
Proxykonfiguration
Windows-Proxy-Setup
Konfigurationsumfang: Alternative Methode für lokales Systemkonto: Gruppenrichtlinienkonfiguration
Manueller Konfigurationsprozess:
- Start → gpedit.msc
- Navigieren: Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Windows-Komponenten → Internet Explorer
- Überprüfen: "Proxyeinstellungen pro Computer festlegen" ist deaktiviert/nicht konfiguriert.
- Systemsteuerung → Netzwerk- und Freigabecenter → Internetoptionen
- Registerkarte "Verbindungen" → LAN-Einstellungen
- Konfigurieren von Proxyeinstellungen
- Erforderliche Ausnahme: Hinzufügen der IP-Adresse 168.63.129.16
Linux-Proxy-Einrichtung
Konfigurationsdatei: /etc/waagent.conf
Erforderliche Parameter:
HttpProxy.Host=<proxy host> # Example: proxy.corp.local
HttpProxy.Port=<proxy port> # Example: 80
Dienstneustart:
sudo service waagent restart
Azure Repository-Zugriff:
- Sicherstellen, dass Repositorydatenverkehr lokales Intranet umgeht
- Konfigurieren von benutzerdefinierten Routen für den direkten Internetzugriff
- Vermeiden des Routings über Standort-zu-Standort-VPN
Repository-spezifische Konfiguration
SUSE Linux Enterprise Server:
- Hinzufügen von Routen für IP-Adressen in
/etc/regionserverclnt.cfg
Red Hat Enterprise Linux:
- Hinzufügen von Routen für IP-Adressen in
/etc/yum.repos.d/rhui-load-balancers
Oracle Linux:
- Konfigurieren von benutzerdefinierten Repositorys oder Verwenden öffentlicher Repositorys
VM-Erweiterung für SAP: Muss auch Internetzugriff für den ordnungsgemäßen Betrieb haben
Azure-Erweiterung für SAP
Supportkanal: SAP-Support (nicht Microsoft) Installationszeitpunkt: Nach Abschluss der VM-Vorbereitung Verfügbarkeit: Globale Azure-Rechenzentren Zweck: Ermöglichung der SAP-Supportvalidierung für die Azure-Umgebung
Installationsreferenz: Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP
Referenzlinks
SAP Notes Referenzlinks
Azure-Dokumentationslinks
Zum Einrichten eines virtuellen Azure-Computers für die Bereitstellung der SAP-Software sind mehrere Schritte und Ressourcen erforderlich. Stellen Sie zu Beginn sicher, dass die Voraussetzungen für die Installation der SAP-Software auf virtuellen Computern in Azure erfüllt sind.
Lokalem Computer
Zum Verwalten von Windows- oder Linux-VMs können Sie ein PowerShell-Skript und das Azure-Portal verwenden. Für beide Tools benötigen Sie einen lokalen Computer mit Windows 7 oder einer höheren Version von Windows. Falls Sie nur Linux-VMs verwalten und einen Linux-Computer für diese Aufgabe einsetzen möchten, können Sie die Azure-Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
Internetverbindung
Zum Herunterladen und Ausführen der Tools und Skripts, die für die Bereitstellung von SAP-Software erforderlich sind, muss eine Internetverbindung bestehen. Für die Azure-VM, auf der die Azure-Erweiterung für SAP ausgeführt wird, wird ebenfalls Zugriff auf das Internet benötigt. Wenn die Azure-VM Teil eines virtuellen Azure-Netzwerks oder einer lokalen Domäne ist, stellen Sie sicher, dass die relevanten Proxyeinstellungen festgelegt sind, wie unter Konfigurieren des Proxys beschrieben.
Microsoft Azure-Abonnement
Sie benötigen ein aktives Azure-Konto.
Topologie und Netzwerk
Sie müssen die Topologie und Architektur der SAP-Bereitstellung in Azure definieren:
- Zu verwendende Azure-Speicherkonten
- Virtuelles Netzwerk, in dem Sie das SAP-System bereitstellen möchten
- Ressourcengruppe, in der Sie das SAP-System bereitstellen möchten
- Azure-Region, in der Sie das SAP-System bereitstellen möchten
- SAP-Konfiguration (zwei oder drei Ebenen)
- VM-Größen und die Anzahl von zusätzlichen Datenträgern für die Bereitstellung auf den VMs
- Konfiguration des SAP Correction and Transport System (CTS)
Erstellen und konfigurieren Sie Azure-Speicherkonten (sofern erforderlich) oder virtuelle Azure-Netzwerke, bevor Sie mit dem Prozess zur Bereitstellung von SAP-Software beginnen. Informationen zum Erstellen und Konfigurieren dieser Ressourcen finden Sie unter Azure Virtual Machines planning and implementation for SAP NetWeaver.
SAP-Größenanpassung
Für die SAP-Größenanpassung sind die folgenden Informationen wichtig:
- Ermittlung der projizierten SAP-Workload, z.B. mit dem SAP Quick Sizer-Tool, und der SAPS-Zahl (SAP Application Performance Standard)
- Für das SAP-System erforderliche CPU-Ressourcen und der Arbeitsspeicherverbrauch
- Erforderliche Eingabe-/Ausgabevorgänge (E/A) pro Sekunde
- Erforderliche Netzwerkbandbreite für die spätere Kommunikation zwischen VMs in Azure
- Erforderliche Netzwerkbandbreite zwischen lokalen Assets und dem über Azure bereitgestellten SAP-System
Ressourcengruppen
In Azure Resource Manager können Sie mit Ressourcengruppen alle Anwendungsressourcen im Azure-Abonnement verwalten. Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über den Azure Resource Manager.
Ressourcen
SAP-Ressourcen
Beim Einrichten Ihrer SAP-Softwarebereitstellung benötigen Sie die folgenden SAP-Ressourcen:
SAP-Hinweis 1928533 mit folgenden Informationen:
- Liste der Azure-VM-Größen, die für die Bereitstellung von SAP-Software unterstützt werden
- Wichtige Kapazitätsinformationen für Größen von Azure-VMs
- Unterstützte SAP-Software und Kombinationen aus Betriebssystem (OS) und Datenbank
- Erforderliche SAP-Kernelversion für Windows und Linux in Microsoft Azure
In SAP-Hinweis 2015553 sind die Voraussetzungen für Bereitstellungen von SAP-Software in Azure aufgeführt, die von SAP unterstützt werden.
SAP-Hinweis 2178632 enthält ausführliche Informationen zu allen Überwachungsmetriken, die für SAP in Azure gemeldet werden.
SAP-Hinweis 1409604 enthält die erforderliche SAP Host Agent-Version für Windows in Azure.
SAP-Hinweis 2191498 enthält die erforderliche SAP Host Agent-Version für Linux in Azure.
SAP-Hinweis 2243692 enthält Informationen zur SAP-Lizenzierung unter Linux in Azure.
SAP-Hinweis 1984787 enthält allgemeine Informationen zu SUSE Linux Enterprise Server 12.
SAP-Hinweis 2002167 enthält allgemeine Informationen zu Red Hat Enterprise Linux 7.x.
SAP-Hinweis 2069760 enthält allgemeine Informationen zu Oracle Linux 7.x.
SAP-Hinweis 1999351 enthält Informationen zur Problembehandlung für die Azure-Erweiterung für SAP.
SAP-Hinweis 1597355 enthält allgemeine Informationen zum Auslagerungsbereich für Linux.
Die SCN-Seite zu SAP in Azure bietet Neuigkeiten und eine Sammlung nützlicher Ressourcen.
Das SAP-Community-WIKI enthält alle erforderlichen SAP-Hinweise für Linux.
SAP-spezifische PowerShell-Cmdlets, die Teil von Azure PowerShell sind.
SAP-spezifische Befehle der Azure-Befehlszeilenschnittstelle, die Teil der Azure-Befehlszeilenschnittstelle sind.
Windows-Ressourcen
In diesen Microsoft-Artikeln werden SAP-Bereitstellungen in Azure behandelt:
- Azure Virtual Machines – Planung und Implementierung für SAP NetWeaver
- Bereitstellung virtueller Azure-Computer für SAP NetWeaver (dieser Artikel)
- Azure Virtual Machines DBMS-Bereitstellung für SAP NetWeaver
Bereitstellungsszenarien für SAP-Software auf Azure-VMs
Sie haben mehrere Optionen, um VMs und die dazugehörigen Datenträger in Azure bereitzustellen. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen den Bereitstellungsoptionen zu verstehen. Der Grund ist, dass Sie unter Umständen je nach gewähltem Bereitstellungstyp andere Schritte ausführen, um Ihre VMs für die Bereitstellung vorzubereiten.
Szenario 1: Bereitstellen eines virtuellen Computers aus dem Azure Marketplace für SAP
Sie können ein Image verwenden, das von Microsoft oder einem Drittanbieter im Azure Marketplace angeboten wird, um Ihre VM bereitzustellen. Auf dem Marketplace sind einige OS-Standardimages von Windows Server und verschiedenen Linux-Distributionen verfügbar. Sie können auch ein Image bereitstellen, das DBMS-SKUs (Database Management System) enthält, z.B. Microsoft SQL Server. Weitere Informationen zum Verwenden von Images mit DBMS-SKUs finden Sie in der Azure Virtual Machines DBMS-Bereitstellung für SAP NetWeaver.
Im folgenden Flussdiagramm ist die SAP-spezifische Schrittfolge zum Bereitstellen einer VM über den Azure Marketplace dargestellt:
! [Flussdiagramm der VM-Bereitstellung für SAP-Systeme mithilfe eines VM-Images aus dem Azure Marketplace][Deployment-guide-figure-100]
Erstellen eines virtuellen Computers mit dem Azure-Portal
Die einfachste Möglichkeit zum Erstellen eines neuen virtuellen Computers mit einem Image aus dem Azure Marketplace ist die Verwendung des Azure-Portals.
- Navigieren Sie zu Erstellen einer Ressource im Azure-Portal. Oder wählen Sie im Azure-Portal die Option + Neu.
- Wählen Sie Compute und anschließend den Betriebssystemtyp aus, den Sie bereitstellen möchten. Beispiele: Windows Server 2012 R2 oder höher, SUSE Linux Enterprise Server 12 oder höher, Red Hat Enterprise Linux 7.x oder höher (RHEL 7.2) oder Oracle Linux 7.2 oder höher. In der Standardlistenansicht werden nicht alle unterstützten Betriebssysteme angezeigt. Wählen Sie die Option Alle anzeigen, um eine vollständige Liste anzuzeigen. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemen für die Bereitstellung von SAP-Software finden Sie im SAP-Hinweis 1928533.
- Lesen Sie sich auf der nächsten Seite die Geschäftsbedingungen durch.
- Wählen Sie unter Bereitstellungsmodell auswählen die Option Resource Manager.
- Klicken Sie auf Erstellen.
Im Assistenten werden Sie durch die Schritte zum Festlegen der erforderlichen Parameter für die Erstellung des virtuellen Computers mit allen erforderlichen Ressourcen wie Netzwerkschnittstellen oder Speicherkonten geführt. Diese Parameter sind beispielsweise:
Grundlagen:
- Name: Dies ist der Name der Ressource (Name des virtuellen Computers).
- VM-Datenträgertyp: Wählen Sie den Datenträgertyp des Betriebssystem-Datenträgers aus. Wenn Sie Storage Premium für Ihre Datenträger für Daten verwenden möchten, empfiehlt es sich, auch für den Betriebssystem-Datenträger Storage Premium zu nutzen.
- Benutzername und Kennwort oder öffentlicher SSH-Schlüssel: Geben Sie Benutzernamen und Kennwort des Benutzers ein, der während der Bereitstellung erstellt wird. Für einen virtuellen Linux-Computer können Sie den öffentlichen SSH-Schlüssel (Secure Shell) eingeben, den Sie zum Anmelden am Computer verwenden.
- Abonnement: Wählen Sie das Abonnement aus, das Sie verwenden möchten, um den neuen virtuellen Computer bereitzustellen.
- Ressourcengruppe: Der Name der Ressourcengruppe für die VM. Sie können entweder den Namen einer neuen oder einer bereits vorhanden Ressourcengruppe eingeben.
- Standort: Gibt an, wo der neue virtuelle Computer bereitgestellt wird. Wenn Sie den virtuellen Computer mit dem lokalen Netzwerk verbinden möchten, sollten Sie darauf achten, den Speicherort des virtuellen Netzwerks auszuwählen, das Azure mit dem lokalen Netzwerk verbindet. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Azure-Netzwerk.
Größe:
Eine Liste mit den unterstützten VM-Typen finden Sie im SAP-Hinweis 1928533. Achten Sie darauf, dass Sie den richtigen VM-Typ wählen, wenn Sie Azure Storage Premium nutzen möchten. Nicht alle Typen von virtuellen Computern unterstützten Storage Premium. Weitere Informationen finden Sie unter Azure Storage für SAP Workloads.
Einstellungen:
-
Speicher
- Datenträgertyp: Wählen Sie den Datenträgertyp des Betriebssystem-Datenträgers aus. Wenn Sie Storage Premium für Ihre Datenträger für Daten verwenden möchten, empfiehlt es sich, auch für den Betriebssystem-Datenträger Storage Premium zu nutzen.
- Verwaltete Datenträger verwenden: Wenn Sie Managed Disks verwenden möchten, wählen Sie „Ja“ aus. Weitere Informationen zu Managed Disks finden Sie im Kapitel Managed Disks der Planhinweisliste.
- Speicherkonto: Wählen Sie ein vorhandenes Speicherkonto aus, oder erstellen Sie ein neues. Nicht alle Speichertypen funktionieren in Bezug auf die Ausführung von SAP-Anwendungen. Weitere Informationen zu Speichertypen finden Sie unter Speicherstruktur eines virtuellen Computers für RDBMS-Bereitstellungen.
-
Netzwerk
- Virtuelles Netzwerk und Subnetz: Wählen Sie das virtuelle Netzwerk aus, das mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist, um den virtuellen Computer in das Intranet zu integrieren.
- Öffentliche IP-Adresse: Wählen Sie die öffentliche IP-Adresse aus, die Sie verwenden möchten, oder geben Sie Parameter ein, um eine neue öffentliche IP-Adresse zu erstellen. Mithilfe der öffentlichen IP-Adresse können Sie über das Internet auf den virtuellen Computer zugreifen. Achten Sie auch darauf, eine Netzwerksicherheitsgruppe zu erstellen, um den Zugriff auf den virtuellen Computer zu schützen.
- Netzwerksicherheitsgruppe: Weitere Informationen finden Sie unter Steuern des Netzwerkdatenverkehrs mit Netzwerksicherheitsgruppen.
- Erweiterungen: Sie können VM-Erweiterungen installieren, indem Sie sie zur Bereitstellung hinzufügen. In diesem Schritt müssen Sie keine Erweiterungen hinzufügen. Die für die SAP-Unterstützung benötigten Erweiterungen werden später installiert. Siehe Kapitel Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP in diesem Handbuch.
- Hochverfügbarkeit: Wählen Sie entweder die Bereitstellungsoption VM-Skalierungsgruppe, Verfügbarkeitszone oder Verfügbarkeitsgruppe aus. Die passenden Auswahlmöglichkeiten für Bereitstellungsoptionen sind von der Systemkonfiguration abhängig, die Sie in einer Azure-Region bevorzugen – über mehrere Zonen hinweg, in einer einzelnen Zone oder in einer Region ohne Zonen.
-
Überwachung
- Startdiagnose: Sie können für die Startdiagnose die Option Deaktivieren auswählen.
- Diagnose des Gastbetriebssystems: Sie können für die Überwachungsdiagnose die Option Deaktivieren auswählen.
-
Speicher
Zusammenfassung:
Überprüfen Sie Ihre Auswahl, und wählen Sie dann OK.
Ihr virtueller Computer wird in der ausgewählten Ressourcengruppe bereitgestellt.
Erstellen eines virtuellen Computers mit einer Vorlage
Sie können einen virtuellen Computer auch mit einer im GitHub-Repository azure-quickstart-templates veröffentlichten SAP-Vorlage erstellen. Außerdem können Sie einen virtuellen Computer über das Azure-Portal, PowerShell oder die Azure-Befehlszeilenschnittstelle erstellen.
[Zweistufige Konfiguration (nur eine virtuelle Maschine) Template (sap-2-tier-marketplace-image)][sap-templates-2-tier-marketplace-image]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer zu erstellen.
[Zweistufige Konfiguration (nur eine virtuelle Maschine) Vorlage – Verwaltete Datenträger (sap-2-tier-marketplace-image-md)][sap-templates-2-tier-marketplace-image-md]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer und verwalteten Datenträgern zu erstellen.
[Vorlage für dreistufige Konfiguration (mehrere virtuelle Computer) (sap-3-tier-marketplace-image)][sap-templates-3-tier-marketplace-image]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit drei Ebenen mit mehreren virtuellen Computern zu erstellen.
[Vorlage für dreistufige Konfiguration (mehrere virtuelle Computer) – Verwaltete Datenträger (sap-3-tier-marketplace-image-md)][sap-templates-3-tier-marketplace-image-md]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit drei Ebenen mit mehreren virtuellen Computern und verwalteten Datenträgern zu erstellen.
Geben Sie im Azure-Portal die folgenden Parameter für die Vorlage ein:
Grundlagen:
- Abonnement: Das Abonnement, das zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll.
- Ressourcengruppe: Die Ressourcengruppe, die zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll. Sie können eine neue Ressourcengruppe erstellen oder eine vorhandene Ressourcengruppe des Abonnements auswählen.
- Standort: Hier stellen Sie die Vorlage bereit. Wenn Sie eine vorhandene Ressourcengruppe ausgewählt haben, wird der Standort dieser Ressourcengruppe verwendet.
Einstellungen:
SAP-System-ID: Die SAP-System-ID (SID).
Betriebssystemtyp: Das Betriebssystem, das Sie bereitstellen möchten, z. B. Windows Server 2012 R2, SUSE Linux Enterprise Server 12 (SLES 12), Red Hat Enterprise Linux 7.2 (RHEL 7.2) oder Oracle Linux 7.2.
In der Listenansicht werden nicht alle unterstützten Betriebssysteme angezeigt. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemen für die Bereitstellung von SAP-Software finden Sie im SAP-Hinweis 1928533.
SAP-Systemgröße: Die Größe des SAP-Systems.
Die SAPS-Zahl des neuen Systems. Wenn Sie nicht sicher sind, welche SAPS-Anzahl für das System benötigt wird, können Sie sich an den SAP-Technologiepartner oder -Systemintegrator wenden.
Systemverfügbarkeit (nur Vorlage für drei Ebenen): Gibt die Systemverfügbarkeit an.
Wählen Sie HA (hohe Verfügbarkeit) aus, um eine Konfiguration für eine Installation mit hoher Verfügbarkeit zu erhalten. Es werden zwei Datenbankserver und zwei Server für ABAP SAP Central Services (ASCS) erstellt.
Speichertyp (nur Vorlage für zwei Ebenen): Der zu verwendende Speichertyp.
Für größere Systeme empfehlen wir dringend die Verwendung von Azure Storage Premium. Weitere Informationen zu Speichertypen finden Sie unter den folgenden Ressourcen:
- Verwenden von Azure Storage SSD Premium für SAP-DBMS-Instanzen
- Speicherstruktur einer VM für RDBMS-Bereitstellungen
- [Premium-Speicher: Hochleistungsspeicher für Azure Virtual Machine-Workloads][storage-premium-storage-preview-portal]
- Einführung in Microsoft Azure Storage
Administratorbenutzername und Administratorkennwort: Ein Benutzername und Kennwort. Für die Anmeldung am virtuellen Computer wird ein neuer Benutzer erstellt.
Neues oder vorhandenes Subnetz: Legt fest, ob ein neues virtuelles Netzwerk und Subnetz erstellt werden oder ob ein bestehendes Subnetz verwendet wird. Wenn Sie bereits über ein virtuelles Netzwerk verfügen, das mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist, wählen Sie hier Vorhanden aus.
Subnetz-ID: Wenn Sie die VM in einem vorhandenen VNET bereitstellen möchten, in dem Sie ein Subnetz definiert haben, dem die VM zugewiesen werden soll, geben Sie die ID dieses spezifischen Subnetzes an. Die ID hat normalerweise das folgende Format: /subscriptions/<Abonnement-ID>/resourceGroups/<Name der Ressourcengruppe>/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/<Name des virtuellen Netzwerks>/subnets/<Name des Subnetzes>.
Geschäftsbedingungen: Überprüfen und akzeptieren Sie die gesetzlichen Bestimmungen.
Wählen Sie die Option Kaufen.
Der Azure-VM-Agent wird bei Verwendung eines Images vom Azure Marketplace standardmäßig bereitgestellt.
Konfigurieren von Proxyeinstellungen
Je nach Konfiguration Ihres lokalen Netzwerks müssen Sie unter Umständen den Proxy für Ihre VM einrichten. Wenn Ihre VM über VPN oder ExpressRoute mit Ihrem lokalen Netzwerk verbunden ist, kann die VM unter Umständen nicht auf das Internet zugreifen und kann weder die erforderlichen Erweiterungen herunterladen noch die SAP-Erweiterung für Azure verwenden, um Azure-Infrastrukturinformationen für den SAP-Host-Agent zu erfassen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Proxys.
Beitreten zu einer Domäne (nur Windows)
Wenn Ihre Azure-Bereitstellung über eine Azure-Standort-zu-Standort-VPN-Verbindung oder ExpressRoute mit einer lokalen Active Directory- oder DNS-Instanz verbunden ist (dies wird in azure Virtual Machines planning and implementation for SAP NetWeaver als cross-premises bezeichnet), wird erwartet, dass die VM einer lokalen Domäne beitritt. Weitere Informationen zu Überlegungen für diese Aufgabe finden Sie unter Verknüpfen eines virtuellen Computers mit einer lokalen Domäne (nur Windows).
Konfigurieren der VM-Erweiterung
Um sicherzustellen, dass SAP Ihre Umgebung unterstützt, richten Sie die Azure-Erweiterung für SAP ein, wie unter Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP beschrieben.
Schritte nach der Bereitstellung
Nach der Erstellung und Bereitstellung der VM müssen Sie die erforderlichen Softwarekomponenten auf der VM installieren. Aufgrund der Sequenz der Bereitstellung bzw. Softwareinstallation bei dieser Art von VM-Bereitstellung muss die zu installierende Software bereits verfügbar sein, und zwar entweder in Azure, auf einer anderen VM oder auf einem angefügten Datenträger. Sie können auch ein standortübergreifendes Szenario verwenden, bei dem die Konnektivität mit den lokalen Assets (Installationsfreigaben) gegeben ist.
Verwenden Sie nach dem Bereitstellen Ihrer VM in Azure dieselben Richtlinien und Tools zum Installieren der SAP-Software auf der VM wie in einer lokalen Umgebung. Für die Installation von SAP-Software auf einer Azure-VM wird sowohl von SAP als auch von Microsoft empfohlen, dass Sie die SAP-Installationsmedien auf Azure-VHDs oder verwaltete Datenträger hochladen und speichern oder dass Sie eine Azure-VM erstellen, die als Dateiserver mit allen erforderlichen SAP-Installationsmedien dient.
Szenario 2: Bereitstellen eines virtuellen Computers mit einem benutzerdefinierten Image für SAP
Da für unterschiedliche Versionen eines Betriebssystems oder eines DBMS auch unterschiedliche Patchanforderungen gelten, erfüllen die Images auf dem Azure Marketplace unter Umständen nicht Ihre Anforderungen. Stattdessen kann es ratsam sein, eine VM mit einem eigenen OS/DBMS-VM-Image zu erstellen, das Sie später erneut bereitstellen können. Bei der Erstellung eines privaten Images für Linux müssen andere Schritte ausgeführt werden als bei der Erstellung eines privaten Images für Windows.
![Windows-Logo.][Logo_Windows] Windows
Um ein Windows-Image vorzubereiten, das Sie zum Bereitstellen mehrerer virtueller Computer verwenden können, müssen die Windows-Einstellungen (z.B. Windows-SID und Hostname) auf dem lokalen virtuellen Computer abstrahiert bzw. generalisiert werden. Hierfür können Sie sysprep verwenden.
! [Linux-Logo.][Logo_Linux] Linux
Um ein Linux-Image vorzubereiten, das Sie zum Bereitstellen mehrerer virtueller Computer verwenden können, müssen einige Linux-Einstellungen auf dem lokalen virtuellen Computer abstrahiert bzw. generalisiert werden. Hierfür können Sie
waagent -deprovisionverwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Erfassen eines virtuellen Linux-Computers, der in Azure ausgeführt wird und im Benutzerleitfaden zum Azure Linux-Agent.
Sie können ein benutzerdefiniertes Image vorbereiten und erstellen und dann zum Erstellen mehrerer neuer VMs verwenden. Dies wird in der Planung und Implementierung von virtuellen Azure-Computern für SAP NetWeaver beschrieben. Richten Sie den Datenbankinhalt ein, indem Sie entweder den SAP Software Provisioning Manager verwenden, um ein neues SAP-System zu installieren (eine Datenbanksicherung wird von einem Datenträger wiederhergestellt, der an den virtuellen Computer angeschlossen ist), oder indem Sie eine Datenbanksicherung direkt aus Azure Storage wiederherstellen, falls Ihr DBMS dies unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Azure Virtual Machines DBMS Deployment for SAP NetWeaver. Wenn Sie bereits ein SAP-System auf dem lokalen virtuellen Computer installiert haben (insbesondere bei Systemen mit zwei Ebenen), können Sie die SAP-Systemeinstellungen nach der Bereitstellung des virtuellen Azure-Computers über das vom SAP Software Provisioning Manager unterstützte Verfahren zum Umbenennen von Systemen anpassen (SAP-Hinweis 1619720). Andernfalls können Sie die SAP-Software nach dem Bereitstellen der Azure-VM installieren.
Im folgenden Flussdiagramm ist die SAP-spezifische Schrittfolge zum Bereitstellen einer VM über ein benutzerdefiniertes Image dargestellt:
! [Flussdiagramm der VM-Bereitstellung für SAP-Systeme mithilfe eines VM-Images in privatem Marketplace][Deployment-guide-figure-300]
Erstellen eines virtuellen Computers mit dem Azure-Portal
Die einfachste Möglichkeit zum Erstellen eines neuen virtuellen Computers mit einem Image auf einem verwalteten Datenträger ist die Verwendung des Azure-Portals. Weitere Informationen zum Erstellen eines Images auf einem verwalteten Datenträger finden Sie unter Erfassen eines verwalteten Images eines generalisierten virtuellen Computers in Azure.
- Navigieren Sie zu Images im Azure-Portal. Oder wählen Sie im Azure-Portal die Option Images.
- Wählen Sie das Image auf einem verwalteten Datenträger, das Sie bereitstellen möchten, und klicken Sie auf VM erstellen
Im Assistenten werden Sie durch die Schritte zum Festlegen der erforderlichen Parameter für die Erstellung des virtuellen Computers mit allen erforderlichen Ressourcen wie Netzwerkschnittstellen oder Speicherkonten geführt. Diese Parameter sind beispielsweise:
Grundlagen:
- Name: Dies ist der Name der Ressource (Name des virtuellen Computers).
- VM-Datenträgertyp: Wählen Sie den Datenträgertyp des Betriebssystem-Datenträgers aus. Wenn Sie Storage Premium für Ihre Datenträger für Daten verwenden möchten, empfiehlt es sich, auch für den Betriebssystem-Datenträger Storage Premium zu nutzen.
- Benutzername und Kennwort oder öffentlicher SSH-Schlüssel: Geben Sie Benutzernamen und Kennwort des Benutzers ein, der während der Bereitstellung erstellt wird. Für einen virtuellen Linux-Computer können Sie den öffentlichen SSH-Schlüssel (Secure Shell) eingeben, den Sie zum Anmelden am Computer verwenden.
- Abonnement: Wählen Sie das Abonnement aus, das Sie verwenden möchten, um den neuen virtuellen Computer bereitzustellen.
- Ressourcengruppe: Der Name der Ressourcengruppe für die VM. Sie können entweder den Namen einer neuen oder einer bereits vorhanden Ressourcengruppe eingeben.
- Standort: Gibt an, wo der neue virtuelle Computer bereitgestellt wird. Wenn Sie den virtuellen Computer mit dem lokalen Netzwerk verbinden möchten, sollten Sie darauf achten, den Speicherort des virtuellen Netzwerks auszuwählen, das Azure mit dem lokalen Netzwerk verbindet. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Azure-Netzwerk in der Planung und Implementierung virtueller Azure-Computer für SAP NetWeaver.
Größe:
Eine Liste mit den unterstützten VM-Typen finden Sie im SAP-Hinweis 1928533. Achten Sie darauf, dass Sie den richtigen VM-Typ wählen, wenn Sie Azure Storage Premium nutzen möchten. Nicht alle Typen von virtuellen Computern unterstützten Storage Premium. Weitere Informationen finden Sie unter Azure Storage für SAP Workloads.
Einstellungen:
-
Speicher
- Datenträgertyp: Wählen Sie den Datenträgertyp des Betriebssystem-Datenträgers aus. Wenn Sie Storage Premium für Ihre Datenträger für Daten verwenden möchten, empfiehlt es sich, auch für den Betriebssystem-Datenträger Storage Premium zu nutzen.
- Verwaltete Datenträger verwenden: Wenn Sie Managed Disks verwenden möchten, wählen Sie „Ja“ aus. Weitere Informationen zu Managed Disks finden Sie im Kapitel Managed Disks der Planhinweisliste.
-
Netzwerk
- Virtuelles Netzwerk und Subnetz: Wählen Sie das virtuelle Netzwerk aus, das mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist, um den virtuellen Computer in das Intranet zu integrieren.
- Öffentliche IP-Adresse: Wählen Sie die öffentliche IP-Adresse aus, die Sie verwenden möchten, oder geben Sie Parameter ein, um eine neue öffentliche IP-Adresse zu erstellen. Mithilfe der öffentlichen IP-Adresse können Sie über das Internet auf den virtuellen Computer zugreifen. Achten Sie auch darauf, eine Netzwerksicherheitsgruppe zu erstellen, um den Zugriff auf den virtuellen Computer zu schützen.
- Netzwerksicherheitsgruppe: Weitere Informationen finden Sie unter Steuern des Netzwerkdatenverkehrs mit Netzwerksicherheitsgruppen.
- Erweiterungen: Sie können VM-Erweiterungen installieren, indem Sie sie zur Bereitstellung hinzufügen. In diesem Schritt müssen Sie keine Erweiterung hinzufügen. Die für die SAP-Unterstützung benötigten Erweiterungen werden später installiert. Siehe Kapitel Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP in diesem Handbuch.
- Hochverfügbarkeit: Wählen Sie entweder die Bereitstellungsoption VM-Skalierungsgruppe, Verfügbarkeitszone oder Verfügbarkeitsgruppe aus. Die passenden Auswahlmöglichkeiten für Bereitstellungsoptionen sind von der Systemkonfiguration abhängig, die Sie in einer Azure-Region bevorzugen – über mehrere Zonen hinweg, in einer einzelnen Zone oder in einer Region ohne Zonen.
-
Überwachung
- Startdiagnose: Sie können für die Startdiagnose die Option Deaktivieren auswählen.
- Diagnose des Gastbetriebssystems: Sie können für die Überwachungsdiagnose die Option Deaktivieren auswählen.
-
Speicher
Zusammenfassung:
Überprüfen Sie Ihre Auswahl, und wählen Sie dann OK.
Ihr virtueller Computer wird in der ausgewählten Ressourcengruppe bereitgestellt.
Erstellen eines virtuellen Computers mit einer Vorlage
Verwenden Sie zum Erstellen einer Bereitstellung über ein privates Betriebssystemimage im Azure-Portal eine der unten angegebenen SAP-Vorlagen. Diese Vorlagen werden im GitHub-Repository azure-quickstart-templates veröffentlicht. Sie können auch manuell mit PowerShell einen virtuellen Computer erstellen.
[Zwei-Ebenen-Konfiguration (mit nur einer virtuellen Maschine) Vorlage (sap-2-tier-user-image)][sap-templates-2-tier-user-image]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer zu erstellen.
[Vorlage für die Konfiguration mit zwei Ebenen (nur ein virtueller Computer) – Verwaltetes Datenträgerimage (sap-2-tier-user-image-md)][sap-templates-2-tier-user-image-md]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer und einem Image auf einem verwalteten Datenträger zu erstellen.
[Vorlage für dreistufige Konfiguration (mehrere virtuelle Computer) (sap-3-tier-user-image)][sap-templates-3-tier-user-image]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit drei Ebenen mit mehreren virtuellen Computern oder einem eigenen Betriebssystemimage zu erstellen.
[Vorlage für dreistufige Konfiguration (mehrere virtuelle Computer) – Managed Disk Image (sap-3-tier-user-image-md)][sap-templates-3-tier-user-image-md]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit drei Ebenen mit mehreren virtuellen Computern oder einem eigenen Betriebssystemimage und einem Image auf einem verwalteten Datenträger zu erstellen.
Geben Sie im Azure-Portal die folgenden Parameter für die Vorlage ein:
Grundlagen:
- Abonnement: Das Abonnement, das zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll.
- Ressourcengruppe: Die Ressourcengruppe, die zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll. Sie können eine neue Ressourcengruppe erstellen oder eine vorhandene Ressourcengruppe im Abonnement auswählen.
- Standort: Hier stellen Sie die Vorlage bereit. Wenn Sie eine vorhandene Ressourcengruppe ausgewählt haben, wird der Standort dieser Ressourcengruppe verwendet.
Einstellungen:
SAP-System-ID: Die SAP-System-ID.
Betriebssystemtyp: Der Betriebssystemtyp für die Bereitstellung (Windows oder Linux).
SAP-Systemgröße: Die Größe des SAP-Systems.
Die SAPS-Zahl des neuen Systems. Wenn Sie nicht sicher sind, welche SAPS-Anzahl für das System benötigt wird, können Sie sich an den SAP-Technologiepartner oder -Systemintegrator wenden.
Systemverfügbarkeit (nur Vorlage für drei Ebenen): Gibt die Systemverfügbarkeit an.
Wählen Sie HA (hohe Verfügbarkeit) aus, um eine Konfiguration für eine Installation mit hoher Verfügbarkeit zu erhalten. Es werden zwei Datenbankserver und zwei Server für ASCS erstellt.
Speichertyp (nur Vorlage für zwei Ebenen): Der zu verwendende Speichertyp.
Für größere Systeme empfehlen wir dringend die Verwendung von Azure Storage Premium. Weitere Informationen zu Speichertypen finden Sie in den folgenden Ressourcen:
- Verwenden von Azure Storage SSD Premium für SAP-DBMS-Instanzen
- Speicherstruktur einer VM für RDBMS-Bereitstellungen
- [Premium-Speicher: Hochleistungsspeicher für Workloads des virtuellen Azure-Computers][storage-premium-storage-preview-portal]
- Einführung in Microsoft Azure Storage
URI der VHD mit dem Benutzerimage (nur Vorlage für Images für nicht verwaltete Datenträger): Der URI der VHD mit dem privaten Betriebssystemimage, z. B. https://<Kontoname>.blob.core.windows.net/vhds/userimage.vhd.
Benutzerimage-Speicherkonto (nur Vorlage für Images für nicht verwaltete Datenträger): Der Name des Speicherkontos, in dem das private Betriebssystemimage gespeichert ist, z. B. <Kontoname> in https://<Kontoname>.blob.core.windows.net/vhds/userimage.vhd.
userImageId (nur Vorlage für Images für verwaltete Datenträger): ID des Managed Disk-Images, das Sie verwenden möchten.
Administratorbenutzername und Administratorkennwort: Der Benutzername und das Kennwort.
Für die Anmeldung am virtuellen Computer wird ein neuer Benutzer erstellt.
Neues oder vorhandenes Subnetz: Legt fest, ob ein neues virtuelles Netzwerk und Subnetz erstellt werden oder ob ein bestehendes Subnetz verwendet wird. Wenn Sie bereits über ein virtuelles Netzwerk verfügen, das mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist, wählen Sie hier Vorhanden aus.
Subnetz-ID: Wenn Sie die VM in einem vorhandenen VNET bereitstellen möchten, in dem Sie ein Subnetz definiert haben, dem die VM zugewiesen werden soll, geben Sie die ID dieses spezifischen Subnetzes an. Die ID hat normalerweise das folgende Format: /subscriptions/<Abonnement-ID>/resourceGroups/<Name der Ressourcengruppe>/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/<Name des virtuellen Netzwerks>/subnets/<Name des Subnetzes>.
Geschäftsbedingungen: Überprüfen und akzeptieren Sie die gesetzlichen Bestimmungen.
Wählen Sie die Option Kaufen.
Installieren des VM-Agent (nur Linux)
Zum Verwenden der im vorherigen Abschnitt beschriebenen Vorlagen muss der Linux-Agent bereits im Benutzerimage installiert sein, da die Bereitstellung ansonsten nicht erfolgreich ist. Laden Sie den VM-Agent im Benutzerimage herunter, und installieren Sie den VM-Agent, wie unter "Herunterladen", "Installieren und Aktivieren des Azure VM-Agents" beschrieben. Wenn Sie die Vorlagen nicht verwenden, können Sie den VM-Agent auch später installieren.
Beitreten zu einer Domäne (nur Windows)
Wenn Ihre Azure-Bereitstellung über eine Azure-Standort-zu-Standort-VPN-Verbindung oder Azure ExpressRoute mit einer lokalen Active Directory- oder DNS-Instanz verbunden ist (dies wird in der Planung und Implementierung von Azure Virtual Machines für SAP NetWeaver als cross-premises bezeichnet), wird davon ausgegangen, dass die VM einer lokalen Domäne beitritt. Weitere Informationen zu Überlegungen für diesen Schritt finden Sie unter Verknüpfen eines virtuellen Computers mit einer lokalen Domäne (nur Windows).
Konfigurieren von Proxyeinstellungen
Je nach Konfiguration Ihres lokalen Netzwerks müssen Sie unter Umständen den Proxy für Ihre VM einrichten. Wenn Ihre VM über VPN oder ExpressRoute mit Ihrem lokalen Netzwerk verbunden ist, kann der virtuelle Computer möglicherweise nicht auf das Internet zugreifen und kann die erforderlichen VM-Erweiterungen nicht herunterladen oder Azure-Infrastrukturinformationen für den SAP-Host-Agent über die SAP-Erweiterung für Azure sammeln, siehe Konfigurieren des Proxys.
Konfigurieren der Azure-VM-Erweiterung für SAP
Um sicherzustellen, dass SAP Ihre Umgebung unterstützt, richten Sie die Azure-Erweiterung für SAP ein, wie unter Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP beschrieben.
Szenario 3: Verschieben einer lokalen VM unter Verwendung einer nicht generalisierten Azure-VHD mit SAP
In diesem Szenario planen Sie die Verschiebung eines bestimmten SAP-Systems aus einer lokalen Umgebung in Azure. Hierfür können Sie die VHD mit dem Betriebssystem und den SAP- und DBMS-Binärdateien sowie die VHDs mit den Daten- und Protokolldateien des DBMS in Azure hochladen. Anders als in Szenario 2 beschrieben: Bereitstellen eines virtuellen Computers mit einem benutzerdefinierten Image für SAP behalten Sie in diesem Fall den Hostnamen, die SAP-SID und die SAP-Benutzerkonten in der Azure-VM, da sie in der lokalen Umgebung konfiguriert wurden. Es ist nicht erforderlich, das Betriebssystem zu generalisieren. Dieser Fall gilt am häufigsten für standortübergreifende Szenarien, bei denen ein Teil der SAP-Landschaft lokal und ein anderer Teil in Azure ausgeführt wird.
In diesem Szenario wird der VM-Agent während der Bereitstellung nicht automatisch installiert. Da der VM-Agent und die Azure-Erweiterung für SAP Voraussetzungen für die Ausführung von SAP NetWeaver in Azure sind, müssen Sie beide Komponenten nach dem Erstellen des virtuellen Computers manuell herunterladen, installieren und aktivieren.
Weitere Informationen zum Azure-VM-Agent finden Sie in den folgenden Ressourcen.
![Windows-Logo.][Logo_Windows] Windows
Übersicht über den Agent für virtuelle Azure-Computer
! [Linux-Logo.][Logo_Linux] Linux
Im folgenden Flussdiagramm ist die Folge der Schritte zum Verschieben einer lokalen VM mit einer nicht generalisierten Azure-VHD dargestellt:
! [Flussdiagramm der VM-Bereitstellung für SAP-Systeme mithilfe eines VM-Datenträgers][Deployment-guide-figure-400]
Wenn der Datenträger bereits in Azure hochgeladen und definiert ist (siehe Azure Virtual Machines Planning and Implementation for SAP NetWeaver), führen Sie die in den nächsten Abschnitten beschriebenen Aufgaben aus.
Erstellen eines virtuellen Computers
Verwenden Sie zum Erstellen einer Bereitstellung über einen privaten Betriebssystemdatenträger im Azure-Portal die im GitHub-Repository azure-quickstart-templates veröffentlichte SAP-Vorlage. Sie können auch manuell mit PowerShell einen virtuellen Computer erstellen.
[Vorlage für Zweistufige Konfiguration (nur eine virtuelle Maschine) (sap-2-tier-user-disk)][sap-templates-2-tier-os-disk]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer zu erstellen.
[Zweistufige Konfiguration (nur eine virtuelle Maschine) Vorlage – Verwalteter Datenträger (sap-2-tier-user-disk-md)][sap-templates-2-tier-os-disk-md]
Verwenden Sie diese Vorlage, um ein System mit zwei Ebenen mit nur einem virtuellen Computer und einem verwalteten Datenträger zu erstellen.
Geben Sie im Azure-Portal die folgenden Parameter für die Vorlage ein:
Grundlagen:
- Abonnement: Das Abonnement, das zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll.
- Ressourcengruppe: Die Ressourcengruppe, die zum Bereitstellen der Vorlage verwendet werden soll. Sie können eine neue Ressourcengruppe erstellen oder eine vorhandene Ressourcengruppe im Abonnement auswählen.
- Standort: Hier stellen Sie die Vorlage bereit. Wenn Sie eine vorhandene Ressourcengruppe ausgewählt haben, wird der Standort dieser Ressourcengruppe verwendet.
Einstellungen:
SAP-System-ID: Die SAP-System-ID.
Betriebssystemtyp: Der Betriebssystemtyp für die Bereitstellung (Windows oder Linux).
SAP-Systemgröße: Die Größe des SAP-Systems.
Die SAPS-Zahl des neuen Systems. Wenn Sie nicht sicher sind, welche SAPS-Zahl für das System benötigt wird, können Sie sich an den SAP-Technologiepartner oder -Systemintegrator wenden.
Speichertyp (nur Vorlage für zwei Ebenen): Der zu verwendende Speichertyp.
Für größere Systeme empfehlen wir dringend die Verwendung von Azure Storage Premium. Weitere Informationen zu Speichertypen finden Sie in den folgenden Ressourcen:
- Verwenden von Azure Storage SSD Premium für SAP-DBMS-Instanzen
- Speicherstruktur einer VM für RDBMS-Bereitstellungen
- [Premium-Speicher: Hochleistungsspeicher für Azure Virtual Machine-Workloads][storage-premium-storage-preview-portal]
- Einführung in Microsoft Azure Storage
URI der VHD mit dem Betriebssystemdatenträger (nur Vorlage für nicht verwaltete Datenträger): Der URI des Datenträgers mit dem privaten Betriebssystem, z. B. https://<Kontoname>.blob.core.windows.net/vhds/osdisk.vhd.
ID des verwalteten Betriebssystemdatenträgers (nur Vorlage für verwaltete Datenträger): Die ID des verwalteten Datenträgers mit dem Betriebssystem: /subscriptions/aaaa0a0a-bb1b-cc2c-dd3d-eeeeee4e4e4e/resourceGroups/group/providers/Microsoft.Compute/disks/WIN
Neues oder vorhandenes Subnetz: Legt fest, ob ein neues virtuelles Netzwerk und Subnetz erstellt werden oder ob ein bestehendes Subnetz verwendet wird. Wenn Sie bereits über ein virtuelles Netzwerk verfügen, das mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist, wählen Sie hier Vorhanden aus.
Subnetz-ID: Wenn Sie die VM in einem vorhandenen VNET bereitstellen möchten, in dem Sie ein Subnetz definiert haben, dem die VM zugewiesen werden soll, geben Sie die ID dieses spezifischen Subnetzes an. Die ID hat normalerweise das folgende Format: /subscriptions/<Abonnement-ID>/resourceGroups/<Name der Ressourcengruppe>/providers/Microsoft.Network/virtualNetworks/<Name des virtuellen Netzwerks>/subnets/<Name des Subnetzes>.
Geschäftsbedingungen: Überprüfen und akzeptieren Sie die gesetzlichen Bestimmungen.
Wählen Sie die Option Kaufen.
Installieren des VM-Agents
Zum Verwenden der Vorlagen, die im vorherigen Abschnitt beschrieben sind, muss der VM-Agent auf dem Betriebssystemdatenträger installiert sein, da die Bereitstellung ansonsten nicht erfolgreich ist. Laden Sie den VM-Agent in der VM herunter, und installieren Sie den VM-Agent, wie unter "Herunterladen", "Installieren und Aktivieren des Azure VM-Agents" beschrieben.
Falls Sie die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Vorlagen nicht verwenden, können Sie den VM-Agent auch später installieren.
Beitreten zu einer Domäne (nur Windows)
Wenn Ihre Azure-Bereitstellung über eine Azure-Standort-zu-Standort-VPN-Verbindung oder ExpressRoute mit einer lokalen Active Directory- oder DNS-Instanz verbunden ist (dies wird in azure Virtual Machines planning and implementation for SAP NetWeaver als cross-premises bezeichnet), wird erwartet, dass die VM einer lokalen Domäne beitritt. Weitere Informationen zu Überlegungen für diese Aufgabe finden Sie unter Verknüpfen eines virtuellen Computers mit einer lokalen Domäne (nur Windows).
Konfigurieren von Proxyeinstellungen
Je nach Konfiguration Ihres lokalen Netzwerks müssen Sie unter Umständen den Proxy für Ihre VM einrichten. Wenn Ihre VM über VPN oder ExpressRoute mit Ihrem lokalen Netzwerk verbunden ist, kann der virtuelle Computer möglicherweise nicht auf das Internet zugreifen und kann die erforderlichen VM-Erweiterungen nicht herunterladen oder Azure-Infrastrukturinformationen für den SAP-Host-Agent über die SAP-Erweiterung für Azure sammeln, siehe Konfigurieren des Proxys.
Konfigurieren der Azure-VM-Erweiterung für SAP
Um sicherzustellen, dass SAP Ihre Umgebung unterstützt, richten Sie die Azure-Erweiterung für SAP ein, wie unter Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP beschrieben.
Ausführliche Aufgaben der Bereitstellung von SAP-Software
Dieser Abschnitt enthält ausführliche Schritte zum Ausführen von bestimmten Aufgaben des Konfigurations- und Bereitstellungsprozesses.
Einbinden virtueller Computer in die lokale Domäne (nur Windows)
Wenn Sie SAP-VMs in einem standortübergreifenden Szenario bereitstellen, bei dem lokale Active Directory- und DNS-Instanzen in Azure erweitert werden, sollten die VMs in eine lokale Domäne eingebunden werden. Die einzelnen Schritte zur Einbindung einer VM in eine lokale Domäne sowie die hierzu erforderliche zusätzliche Software sind kundenspezifisch. In der Regel müssen Sie zusätzliche Software installieren, z. B. Antischadsoftware und Sicherung oder Überwachungssoftware, um einer lokalen Domäne einer VM beizutreten.
Falls die Internetproxyeinstellungen beim Beitritt einer VM zu einer Domäne in Ihrer Umgebung erzwungen sind, müssen Sie bei diesem Szenario sicherstellen, dass auch das lokale Windows-Systemkonto (S-1-5-18) auf der Gast-VM die gleichen Proxyeinstellungen aufweist. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, den Proxy mit einer Gruppenrichtlinie für die Domäne zu erzwingen, die für die Systeme in der Domäne gilt.
Herunterladen, Installieren und Aktivieren des Azure-VM-Agent
Für virtuelle Computer, die über ein nicht generalisiertes Betriebssystemimage bereitgestellt werden (z. B. ein Image, das nicht vom Windows-Systemvorbereitungstool Sysprep stammt), müssen Sie den Azure-VM-Agent manuell herunterladen, installieren und aktivieren.
Dieser Schritt ist nicht erforderlich, wenn Sie eine VM über den Azure Marketplace bereitstellen. Images vom Azure Marketplace verfügen bereits über den Azure-VM-Agent.
Windows
- Laden Sie den Azure-VM-Agent herunter:
- Laden Sie das Installationspaket für den Azure-VM-Agent herunter.
- Speichern Sie das MSI-Paket für den VM-Agent lokal auf einem PC oder Server.
- Installieren Sie den Azure-VM-Agent:
- Stellen Sie per Remotedesktopprotokoll (RDP) eine Verbindung mit der bereitgestellten Azure-VM her.
- Öffnen Sie ein Windows-Explorer-Fenster auf dem virtuellen Computer, und wählen Sie das Zielverzeichnis für die MSI-Datei des VM-Agent aus.
- Ziehen Sie die MSI-Datei für die Installation des Azure-VM-Agent vom lokalen Computer/Server in das Zielverzeichnis des VM-Agent auf dem virtuellen Computer.
- Doppelklicken Sie auf dem virtuellen Computer auf die MSI-Datei.
- Stellen Sie bei virtuellen Computern, die mit lokalen Domänen verbunden sind, sicher, dass die eventuellen Internetproxyeinstellungen auch für das lokale Windows-Systemkonto (S-1-5-18) auf dem virtuellen Computer gelten, wie unter Konfigurieren des Proxys beschrieben. Der VM-Agent wird in diesem Kontext ausgeführt und muss eine Verbindung mit Azure herstellen können.
Für die Aktualisierung des Azure-VM-Agent ist keine Benutzerinteraktion erforderlich. Der VM-Agent wird automatisch aktualisiert, und es ist kein Neustart der VM erforderlich.
Linux
Verwenden Sie die folgenden Befehle, um den VM-Agent für Linux zu installieren:
SUSE Linux Enterprise Server (SLES)
sudo zypper install WALinuxAgentRed Hat Enterprise Linux (RHEL) oder Oracle Linux
sudo yum install WALinuxAgent
Wenn der Agent bereits installiert ist, müssen Sie zum Aktualisieren des Azure Linux-Agent die Schritte unter Aktualisieren des Azure Linux-Agent auf einem virtuellen Computer auf die neueste Version von GitHub ausführen.
Konfigurieren des Proxys
Die Schritte, die Sie zum Konfigurieren des Proxys in Windows ausführen, unterscheiden sich von der Konfiguration des Proxys unter Linux.
Windows
Die Proxyeinstellungen müssen richtig eingerichtet werden, damit mit dem lokalen Systemkonto auf das Internet zugegriffen werden kann. Wenn die Proxyeinstellungen nicht durch eine Gruppenrichtlinie festgelegt werden, können Sie die Einstellungen für das lokale Systemkonto konfigurieren.
- Navigieren Sie zu Start, geben Sie gpedit.msc ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.
- Wählen Sie Computerkonfiguration>Administrative Vorlagen>Windows-Komponenten>Internet Explorer aus. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung Proxyeinstellungen pro Computer vornehmen (anstelle von pro Benutzer) deaktiviert bzw. nicht konfiguriert ist.
- Navigieren Sie in der Systemsteuerung zu Netzwerk- und Freigabecenter>Internetoptionen.
- Wählen Sie auf der Registerkarte die Option Verbindungen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche LAN-Einstellungen.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Automatische Suche der Einstellungen.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Proxyserver für das LAN verwenden, und geben Sie dann die Proxyadresse und den Port ein.
- Wählen Sie die Schaltfläche Advanced (Erweitert).
- Geben Sie im Feld Ausnahmen die IP-Adresse 168.63.129.16 ein. Wählen Sie OK aus.
Linux
Konfigurieren Sie zunächst den richtigen Proxy in der Konfigurationsdatei des Microsoft Azure Gast-Agents „\etc\waagent.conf“.
Legen Sie die folgenden Parameter fest:
HTTP-Proxyhost: Geben Sie beispielsweise proxy.corp.local an.
HttpProxy.Host=<proxy host>HTTP-Proxyport: Geben Sie beispielsweise 80 an.
HttpProxy.Port=<port of the proxy host>Starten Sie den Agent neu.
sudo service waagent restart
Falls Sie die Azure-Repositorys verwenden möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Datenverkehr mit diesen Repositorys nicht über das lokale Intranet geführt wird. Falls benutzerdefinierte Routen zum Aktivieren erzwungener Tunnel erstellt wurden, muss eine Route hinzugefügt werden, die den Datenverkehr an die Repositorys direkt in das Internet umleitet, und nicht über die Site-to-Site-VPN-Verbindung.
Die VM-Erweiterung für SAP muss auch auf das Internet zugreifen können. Installieren Sie unbedingt die neue VM-Erweiterung für SAP, und führen Sie die Schritte unter Konfigurieren der Azure VM-Erweiterung für SAP-Lösungen in der VM-Erweiterung für SAP-Installationsanleitung aus, um den Proxy zu konfigurieren.
SLES
Zudem müssen Routen für die IP-Adressen in „\etc\regionserverclnt.cfg“ hinzugefügt werden. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel:
![Erzwungenes Tunneln][deployment-guide-figure-50]
RHEL
Zudem müssen Routen für die IP-Adressen der in „etc\yum.repos.d\rhui-load-balancers“ aufgelisteten Hosts hinzugefügt werden. Die obige Abbildung enthält ein Beispiel hierzu.
Oracle Linux
Azure bietet keine Repositorys für Oracle Linux. Sie müssen selbst Repositorys für Oracle Linux konfigurieren oder die öffentlichen Repositorys verwenden.
Weitere Informationen zu benutzerdefinierten Routen finden Sie unter Benutzerdefinierte Routen und IP-Weiterleitung.
Azure-Erweiterung für SAP
Hinweis
Allgemeine Support-Erklärung: Support für die Azure-Erweiterung für SAP wird über SAP-Supportkanäle bereitgestellt. Wenn Sie Unterstützung bei der Azure-Erweiterung für SAP benötigen, öffnen Sie einen Supportfall beim SAP-Support.
Wenn Sie die VM wie in Bereitstellungsszenarien von VMs für SAP auf Azure beschrieben vorbereitet haben, wird der Azure VM-Agent auf dem virtuellen Computer installiert. Der nächste Schritt ist das Bereitstellen der Azure-Erweiterung für SAP, die im Repository für Azure-Erweiterungen in den globalen Azure-Datencentern verfügbar ist. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Azure-Erweiterung für SAP.
Nächste Schritte
Erfahren Sie mehr über RHEL für ein direktes SAP-Upgrade